M.A.C.

Das mobile Art Café.

Monat: Januar, 2013

M.A.C. Venedig: aktuelle Teilnehmerliste

Die neue Teilnehmerliste kann hier als PDF geladen werden:

M.A.C. Venedig-Teilnehmer

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Noch offen : Wo in Venedig steht der Tisch?

Was ist das M.A.C.?

Nicht Schaufenster

Die Biennale in Venedig ist eine sich zweijährig immer wieder bestätigende und selbstreproduzierende Veranstaltung. Obwohl sie, nicht nur wegen ihrer Unübersichtlichkeit und ihrer nicht kaschierten Zwecke des Subject Building, des Nation Building und der Vermarktung , immer wieder öffentlich als Spektakel, künstlerische Leistungsschau oder als Großevent für Kunsttouristen kritisiert wird, wird keinen Alternativen Platz gegeben. Die Biennale bleibt ein Schaufenster von Erzeugnissen, kein Forum der künstlerischen Prozesse vor Ort, von Kooperationen, Improvisationen oder des symbiotischen Arbeitens.

Sondern Tisch

Das M.A.C. (Mobiles Art Café) geht in diesem Jahr in diese Umgebung mit dem Anspruch, einer kleinen Zahl von Künstlern einen Tisch – ideell sowie real an einem Ort in Venedig – bereitzustellen, der als temporäre Plattform für diese andere Weise des Erlebens von künstlerischen Arbeiten dient. An einem gemeinsamen Tisch wird nicht nur die übliche Distanz zum Publikum unterlaufen, auch die Ambitionen des einzelnen Künstlers/der einzelnen Künstlerinnen werden in einen gemeinsamen Kommunikationspool gegeben. Das schafft eine Orientierung für ein künstlerisches Arbeiten, das sich nicht nebeneinander stellend am anderen misst, sondern bei dem sich die Künstler untereinander am Werk zeigen.

Für zehn TeilnehmerInnen

Das Tischgespräch wird ermöglicht und bereitet unter der Leitung und Organisation der Künstlerin Dorothea Bohde aus Köln, mit Teilnehmern aus den Bereichen der zeitgenössischen bildenden Kunst, der zeitgenössischen Musik und Tanzperformance, der Kunsttheorie und der Philosophie. Mit dem unmittelbaren Einbinden auch von theoretischen, aus dem Wort lebenden Positionen wird gewährleistet, dass schon vor Ort Brücken und Verbindung zwischen dem Gesehenen, Gehörten und Erlebten geschlagen werden können, die das Publikum normalerweise selber schlagen muss. Es geht also um die individuelle künstlerische Wirkung, die von einem runden Tisch ausgehen kann, nicht um eine Gemeinschaftsarbeit.

Das M.A.C.

Das M.A.C. ist selbst eine Kunstform. Es stellt Kunst, Musik, Philosophie wieder in ein soziales Gefüge, bringt sie in die soziale Zeit von Kommunikation, Dialog, Erzählung, in die Runde von temporären Gemeinschaften. Es versteht sich so als bewegliche Alternative zu institutionalisierten Schauräumen der Kunst.

 

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