Von Kassel lernen? Ein Nachruf zur documenta 14

von mobilesartcafe

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Ein ungewöhnliches Art Frühstück gab es von Michael Stockhausen, Kunsthistoriker an der Universität Bonn.

In seinem schönen Projektraum K186 , den er gemeinsam mit Julia Krings in Bonn betreibt, war das Art Frühstück eine unter den von mir gezeigten Arbeiten, die dort im Rahmen der Ausstellung „ Farbenstrak“ zu sehen waren.

Die documenta14 kann man als gescheitert ansehen. Wie kam es dazu und woran liegt das?
Mit einem Impulsreferat ist der Sache nicht beizukommen, dachte sich Michael Stockhausen und legte in einer Art virtuellem Rundgang anhand sehr gut gewählter Beispiele und Kommentare eine Fährte, auf der ihm seine Zuhörer gespannt folgten und diskutierten.
Der Kunsthistoriker, der 2018 auch das Kuratorenstipendium des Quartier am Hafen in Köln- Poll inne hat, zeigte, wie die Unentschiedenheit von Adam Szymczyk und seinem Kuratorenteam die vielen Stränge der zahlreichen politischen und ethischen Ansprüche zu einem ratlosen Knäuel verhedderte.

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