Über das M.A.C.

Das M.A.C./ Mobiles Art Café möchte Menschen für Kunst + Kultur gewinnen. Es steckt viel Potential in der Idee, dies als Fest zu gestalten, als Symbiose von Hirn und Magen, von spannenden Ideen und Austausch darüber. Die sechs Jahre „Art Café“ haben gezeigt, dass es großen Bedarf an Projekten gibt, die Hemmschwellen überwinden und Austausch ermöglichen. Das M.A.C. möchte sich auf die Menschen zu bewegen, an immer andere Orte gehen. An ungewohnte Orte, mit ungewöhnlichen Themen. Das M.A.C. ist auch der Versuch vom breiten Pfad der in den Medien aufgebauschten Kultur weg zu kommen.

Ich glaube, das Kunst viel stärker als bisher in die Gesellschaft hineingetragen werden muss, soll sie mehr als nur das immer das gleiche Vernissagen Publikum erreichen.
Joseph Beuys sagt das kurz und prägnant: Kunst = Kapital.
Es ist ein Kapital, das stärker genutzt werden sollte!

Wie wir Kunst erleben, wie wir die Welt sehen ist eine Frage der Wahrnehmung. Diese Wahrnehmung ist abhängig von sozialen Bedingungen, Ausbildung, Einkommen, Hautfarbe, Alter, Geschlecht und allen möglichen anderen Dingen.
Wir sind gewöhnt an Abgrenzung, Wettbewerb, Beuteschemen. Kunst ist weitgehend ein Wirtschaftsfaktor, Kunst zu besitzen ein Statussymbol, das macht immer mehr Künstlern Unbehagen. Es gibt Versuche aus diesem Zustand heraus zu kommen, das M.A.C. ist einer davon.
Es ist ein offenes Projekt, eher ein Aufbruch, eine Reise, als ein Ankommen und ich bin selbst gespannt – wohin sie geht.

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