M.A.C.

Das mobile Art Café.

Kategorie: MAC-Nachlese

Dr. Aaaron Langenfeld: Kann man noch an Gott glauben?

Der Glaube an einen Gott erhält in Europa immer mehr den Status eines Relikts früherer Zeiten. Wer noch an Gott glaubt, scheint einigermaßen dumm zu sein, weil er an einem mythologischen Konzept festhält, das doch längst vom naturwissenschaftlich begründeten Weltbild überrundet worden ist. Gleichzeitig macht sich in der philosophischen Debatte ein neues Interesse an der Gottesfrage bemerkbar, das gerade aus einer Unzufriedenheit mit dem weltanschaulichen Naturalismus heraus resultiert.

Genau hier setzt das Referat von Dr. Aaron Langenfeld an, Der Theologe, Philosoph und Germanist, skizzierte einen rationalen Gottesbegriff, der den Mythologieverdacht ernst nimmt.

Ein spannendes Referat!

Zu den Forschungsschwerpunkten von Dr.Aaron Langenfeld  gehört  der theologisch-philosophische Diskurs um eine zeitgemäße Anthropologie, das Verhältnis von Vernunft und Glaube und die theologische Freiheitslehre.Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn und ist zugleich Geschäftsführer des Zentrums für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften an der Uni Paderborn.

sdr

Advertisements

M.A.C. Wuppertal: Das Video

Für alle die mitfuhren, für alle die keinen Platz bekamen und für alle, die verhindert waren, gibt es jetzt den Film von Ralf Bohde:

Ein Alphorn in der Schwebebahn from MobilesArtCafe on Vimeo.

Alphorn und Schwebebahn , dass passte perfekt!

Bild

Ein ungewöhnliches Erlebnis, diese Kombination aus einzigartigem Verkehrsmittel, schwebend über Fluß, Häuser, Autobahn,- vorbei an Fabriken, Villen, Opernhaus, dazu die Musik dieses excellenten Musikers, der mit Alphorn, Trompete und Quietschente alle Register zog und adäquat zur vorbeiziehenden Landschaft mal wohltönend, mal schrill spielte – eben Fluxus. Diese Fahrt wird mir sehr in Herz und Ohr bleiben und die 60 Teilnehmer , Gäste des Kunstprojekts M.A.C. genossen es sichtlich auch. Ein besonderer Augenblick war für viele, als die Bahn die Wendeschleife befuhr, der Bahnhof Oberbarmen ist schon demontiert.

Bild

Das Alphorn erklang schon am Treffpunkt,dem schönen, alten D.B. Bahnhof Vohwinkel und hatte in der Bahnhofshalle natürlich mehr Raum sich klanglich zu entfalten und das nutzte Matthias Schriefl zu Extrakonzerten vor und nach der Schwebebahn, wobei auch Bahnreisende in den Genuß kamen, die die Halle durchquerten.

Bild

 Im Forum des „Bürgerbahnhofs“, das ist der Verein, der für den Erhalt des Bahnhofs kämpft, war dann ein Buffet aufgebaut und bei Speis und Trank kam es zum lebhaften Austausch und die vielen angereisten Kölner wunderten sich, das so viele Wuppertaler dabei waren. Souveräne Antwort :

Wir lieben unsere Schwebebahn!

Bild

Danke!

Ohne den Einsatz meiner Familie wäre es bei diesem aufwändigen Projekt kaum so gut gegangen. mein Bruder sorgte für Transport, meine Nerven und sponserte ein ungewöhnliches „Tröpfchen“, Das „Wupper Hell und Dunkel“ einer kleinen Brauerei in Barmen. Die Fotos machte Flo Bohde und Ralf sorgte für Technik der Filmvorführung und filmte das Konzert. (Film kommt!) Ohne Christine Noak ( Flo Partnerin) und Sabine Küllenberg ( Verein Bürgerbahnhof) hinter dem Tresen wäre aus dem Buffet nichts geworden und Finn Bohde kassierte.

Bild

Meinen einzigen Wuppertaler Sponsor, die WSW ( Schwebebahn) erwähne ich besonders gern! Ohne die WSW wäre der Eintritt deutlich höher ausgefallen, was ganz und gar nicht im Sinne dieses Kunstprojektes ist.

Vor allem danke ich Matthias, er war großartig !!

Und Dank und Lob für die gut gelaunten Gäste, ihr wart auch großartig!

Bild

 

 

 

Nachlese : das M.A.C. im „Südhang“ Kassel

Johannes Stüttgen war in Bestform und beeindruckte die Zuhörer.

Bild

Es war mein erstes „Auswärtsspiel“, und gleich rundum gelungen! Ganz großes Lob an Meike Weringa, die alles umsichtig und liebevoll managte. Es gab auch ein sehr leckeres Buffet und Wein von Meike und Ihrem Team. Komplimente für den gelungenen Abend kamen auch vom Vorsitzenden (Foto) des Vereins 7000 Eichen, der die Großskulptur betreut und von Dr. Rhea Thönges-Stringaris, auch sie vom Verein und Mitarbeiterin von Beuys. Sie war es auch, die eine Frage beantworte, die alle beschäftigte: Wo genau in der Tischbeinstrasse war eigentlich das Büro der FIU von Beuys? „Na, hier!“ zeigte sie auf das Gebäude genau gegenüber, „das sah damals aber anders aus.“ (Heute ist es eine Behörde.)

Angefangen hatte die Woche eigentlich mit einem Schreck in den Morgenstunden: „Am 22.6. spielt Deutschland gegen Griechenland“, rief Meike mich an – und ich dachte : Dann kann man den Abend vergessen. Unsere gleich anschließende Idee hieß: Public Viewing!

Das wurde von Meike, vor allem von Ihrem Mann Christodoulos Mellios sehr schnell und effektiv umgesetzt und als Johannes Stüttgen den Schlusspunkt setzte, gab es nebenan im Raum den Anpfiff!

Bild

Meike Wieringa hatte den Whisky ausfindig gemacht, für den Beuys vor 30 Jahren warb, um sein Projekt zu finanzieren. Die japanische Firma hatte sich den Auftritt des deutschen Künstlers 400 000 DM kosten lassen!Wie Beuys der Whisky schmeckte, wissen wir nicht. Meike, Johannes und mir schmeckte er sehr gut!

Eine der Fahnen, die ich für das M.A.C. machte, hing am Eingang, quasi als Willkommen.
Die wetterfesten Spezialvliese hatte die Firma „Neenah-Lahnstein“ gesponsert.
Die Taufe durch einen schweren Gewitterguss überstand  die Fahne gut.

Und hier noch meine Papierarbeit, 3000 Eichen von 7000. Ich ließ den Stempel mit einer Eiche anfertigen und mischte Japan- Aqua. 150 x 290 cm

War’s das ?

Nicht ganz……
Eine sehr schöne documenta ist das geworden!
Ganz dickes Lob an Frau Christov-Bakargiev.
Nix wie hin !!

UND
ein wahrhaft hinreißendes Quartier hatten wir, sehr passend auch zum M.A.C.
Bitte unbedingt lesen: Hotelzimmer im ehemaligen Bordell